Mykosen (Pilzerkrankungen) des Verdauungstraktes:

 (Candida Albicans)


Pilzerkrankungen des Verdauungstraktes (Mund-Magen-Darm Mykosen) können eine Vielzahl unspezifischer Beschwerden hervorrufen, die man auf den ersten Blick nicht mit dem Verdauungssystem in Verbindung bringen würde. Zu den möglichen Symptomen gehören neben Verstopfung, Durchfall und wechselnden Stuhlqualitäten auch Kopfschmerz, Migräne, sowie chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Allergische Reaktionen an der Haut (Effloreszenzen) sind ebenso anzutreffen, wie Lebensmittelunverträglichkeit (z.B. Weißmehlprodukte, Alkohol) und Heißhungerattacken. Des weiteren wird das Immunsystem in hohem Maße dadurch beeinträchtigt, dass Hefepilze (meist Candida-Spezies) zum einen die Immunabwehr trickreich unterlaufen und andererseits Giftstoffe (Canditoxin) ausscheiden und durch Vergärungsprozesse niederwertige Fuselalkohole bilden. Dies führt unweigerlich zu einer übermäßigen Leberstoffwechselbelastung, welche auch durch erhöhte Leberwerte im Blutbild nachgewiesen werden kann. Durch Schleimhautpenetration (= Hineinwachsen) der Pilze kommt es zu Schleimhautschwellungen und Entzündungsherden.


Nach neuesten Erkenntnissen wird Asthma durch eine vorhandene Pilzbesiedlung verstärkt, ebenso werden alle anderen Allergieformen begünstigt.


Nach erfolgter Diagnose ist die Behandlung im Rahmen einer konsequenten Diät und medikamentöser Therapie nicht schwierig. Dazu erhält der Patient einen ausführlichen, genau auf ihn abgestimmten Plan und weitere unterstützende Maßnahmen, die genau besprochen werden. Im Anschluss an die Pilz-Eliminierung (= Beseitigung) fügt sich nahtlos die MIKROBIOLOGISCHE THERAPIE an, die zu einer ausgewogenen mikrobiellen Besiedlung der Schleimhäute des Darmes führt und somit das Milieu stabilisiert und das Immunsystem reguliert. Somit wird eine erneute Infektion mit Pilzen oder krank machenden Bakterien wirksam verhindert.


Hier sollte man bedenken, dass nach neuesten Erkenntnissen 80% der immunologischen Funktionen mit einem gesunden Darm in direktem Zusammenhang stehen.


Begünstigende Faktoren für eine MMD-Mykose


Es gibt eine Vielzahl begünstigender Faktoren. Die wichtigsten seien kurz erwähnt: Selbst nach einmaliger Antibiotikaeinnahme (anti = gegen, bios = Leben), was sicher im Einzelfall unumgänglich ist, wird die Darmschleimhaut mit den physiologischen (= "guten") Bakterien immer "mitbehandelt" und entsprechend nachhaltig geschädigt. Selbst nach Jahren hat sich der Darm von alleine nicht wieder erholt, da sein "ökosystem" mit der natürlichen Abwehrfähigkeit empfindlich gestört wurde. ähnlich nachteilig wirken sich Steroide ("Kortison") aus. Es scheint, als würde die "Pille" ebenfalls keinen günstigen Einfluß auf die Darmflora haben. Natürlich spielen die persönlichen Ernährungsvorlieben ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle, da Hefepilze zum Existieren sehr viel Zucker brauchen und der Zuckeranteil in unserer Nahrung kontinuierlich steigt. Derzeit liegt der Jahresverzehr des durchschnittlichen Bundesbürgers bei über 50 kg. Optimale Bedingungen für eine Infektion.                                                    


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