Finden Sie den Schlüssel zur dauerhaften Gewichtsreduktion mit der Methode nach Hp Michael Eiden!

"Ich bin dann mal schlank....

...und bleibe es!!!"

Der "Kampf gegen die Pfunde" ist nach unserer Erfahrung durchaus zu gewinnen, wenn grundlegende Veränderungen stattfinden und ein wirksames Konzept zugrunde liegt, welches gleichzeitig an mehreren "Stellschrauben" im Gesamtsystem des Menschen ansetzt.

In unserer Praxis bieten wir zur Gewichtsreduzierung die erfolgreiche und lange erprobte Gewichtsreduzierung nach Hp Eiden, die auf den folgenden Säulen ruht:

  1. Laboruntersuchungen
  2. Individuelle Therapieplanung  
  3. Coaching/Begleitung

Labor

Hormone

Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet. Seine Sekretion unterliegt einer Tagesrhythmik mit einem Maximum am frühen Morgen und einem Minimum um Mitternacht. Es bestehen Zusammenhänge zwischen chronischem Stress, einer Beeinträchtigung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und Übergewicht.

Wir untersuchen die Progesteron-Estradiol-Ratio, die bei einem Ungleichgewicht zu Übergewicht führen.

Ein Missverhältnis der weiblichen Hormone Progesteron und Estradiol führt zum Bild der Östrogendominanz. Östrogen beeinflusst unter anderem den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und begünstigt die Fetteinlagerung.

Darmbakterien

In den letzten Jahren wurde besonders der Zusammenhang von Darmbakterien und Gewichtsregulation erforscht. Bereits 2006 wurden Unterschiede im Mikrobiom von adipösen und normalgewichtigen Menschen gefunden: Bei Adipösen tritt besonders der Stamm der Firmicutes-Bakterien auf, bei den Schlanken überwiegend die Gattung der Bacteroidetes. Firmicutes zeichnen sich als gute Futterverwerter aus, Bacteroidetes nutzen die Nahrung dagegen weniger gut aus.
Von besonderem Interesse ist der Einfluss der intestinalen Firmicutes/Bacteroides-Ratio auf die Darmmukosa und indirekt auf
die weiteren inneren Organe. Die Darmbakterien vom Stamm Firmicutes dominieren gegenüber den „harmloseren“ Bacteroidetes besonders bei Adipösen; sie können aus unverdaulichen Nahrungsbestandteilen, z. B. Zellulose, große Mengen an Glucose gewinnen, die dann der (adipöse) Wirt über die Darmschleimhaut resorbiert. Dies bedeutet etwa 10% mehr Kalorienaufnahme als bei Normalgewichtigen, bei denen eine ausgewogene Ratio besteht. Wenn Normalgewichtige jedoch hochkalorische Nahrung aufnehmen, verschiebt sich die Firmicutes/ Bacteroidetes-Ratio auch bei ihnen schnell zu Gunsten der Firmicutes. 
DAS ist der Grund, warum bei diesen Menschen Diäten offensichtlich nicht funktionieren.

Leptin 

Leptin hemmt das Auftreten von Hungergefühlen, Adipokin. Bei stark übergewichtigen Patienten liegt oft eine Leptinresistenz bei stark erhöhten Leptinwerten vor. Leptin ist ein vom Fettgewebe produziertes Adipokin, dass als Hormon an der Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt ist.


Schilddrüse

TSH steigt bei primärer Hypothyreose an und wird bei Hyperthyreose auf nicht nachweisbare Konzentrationen supprimiert. Macht die Unterfunktion der Schilddrüse immer dick?
Aus den Erfahrungen mit Überfunktionspatienten würde man sofort rückschließen, dass die Unterfunktion der Schilddrüse dick mache. Dies ist aber nicht in jedem Fall so. In einer Studie aus dem Jahre 2011 konnte gezeigt werden, dass bei Patienten mit manifester Unterfunktion der Schilddrüse durch die Gabe von Schilddrüsenhormonen es zunächst zu einer Ausschwemmung von überflüssigem Wasser kam. Die Fettmasse blieb aber mehr oder weniger unverändert.
Bei dicken Kindern wurde gezeigt, dass proportional zum Anstieg des BMI, dem sog. Körpermassindex, auch TSH und das freie T3 ansteigen. T4 bleibt gleich. Es wird daher diskutiert, ob es bei Zunahme der Fettmasse, ähnlich wie bei der Insulinresistenz beim Zuckerpatienten, es auch zu einer Schilddrüsenhormonresistenz kommt. Patienten, die eine Gewichtsabnahme durch Bewegung, Diät oder Magenoperationen herbeiführen, normalisieren auch ihre Schilddrüsenfunktion, ohne dass hier durch Tabletten in die Schilddrüsenfunktion eingegriffen wurde. Eine Hormonresistenz bedeutet, es ist genug oder sogar zu viel Hormon im Blut, aber es kann nicht wirken, da sein Rezeptor blockiert ist.

 Therapieplan

Der Therapieplan erfolgt nach der Auswertung  des Anamnesegesprächs und  aller Befunde der Labordiagnostik. Die Anzahl der vereinbarten Sitzungen in der Praxis wird in Absprache der vorliegenden Situation individuell angepasst.


Coaching/Begleitung

Die Inhalte und die Intensität ist ebenfalls von Fall zu Fall individuell festzulegen.


Quellen:

 http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63866/FTO-Gen-Forscher-entdecken-Hauptschalter-der-Adipositas-in-Vorlaeufer-Fettzellen

https://www.mpg.de/1264933/mikroRNA_und_insulin

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/dysbakterie.html#ixzz3xLBnytkD

http://www.endokrinologie.net/presse_90602.php

Labor Hauss, Vortrag Dr. Hauss, 2011